Schulleben
Suchtpräventionsprojekt
Freitag, 17. Februar 2012
Eine sinnvolle Maßnahme zur Suchtvorbeugung wurde am 1. und 2. Februar an unserer Schule gesetzt, indem Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Psychologie und Philosophie der 7. Klassen als Peers unter der Leitung von Mag. Karin Michalitsch und Mag. Maria Pesau sowie unter der Mitarbeit von Mag. Katrin Doszpod, Mag. Verena Höbinger, Mag. Christian Kowatsch, Mag. Christine Ludwig, Mag. Katrin Mayer, Mag. Anne Strahberger und Mag. Petra Zissler ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen aus den 4. Klassen suchtpräventive Inhalte vermittelten.
Die Schülerinnen und Schüler absolvierten dabei die Stationen
-) Schutz- und Risikofaktoren/Klaviermodell
-) Entspannungsstation
-) Erlebnispädagogik (z.B. gesichertes Abseilen, Jonglieren, Balancieren)
-) Internetrecherche
feelok Ziele des Projektes waren unter anderem die Förderung individueller Schutzfaktoren, die Stärkung des Selbstbewusstseins durch erlebnispädagogische Ansätze, das Erkennen von Risikofaktoren im Alltag, das Kennenlernen von Entspannungstechniken und die Erweiterung der Strategien, mit Problemen, Stress und Konfliktsituationen angemessen umzugehen, anstatt zu Suchtmitteln zu greifen.
Die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler konnten an den Projekttagen Führungsqualitäten beweisen und als Peers Ansprechpartnerinnen und -partner für die Jüngeren sein.
Die erfolgreiche Durchführung der Projekttage und die positiven Rückmeldungen von Seiten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler unterstreichen wieder einmal den hohen Stellenwert, den Suchtprävention an unserer Schule genießt!
"Mehr Spaß mit Maß"
Freitag, 17. Februar 2012
Einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit an unserer Schule leistete eine zweistündige Veranstaltung für die 6. Klassen unter dem Motto „Mehr Spaß mit Maß“, die von Mag. Karin Michalitsch organisiert wurde.
Am 14. Februar informierte Inspektor Gebhard Bickel, ein erfahrener Exekutivbeamter, die Jugendlichen über Themen wie Alkohol beziehungsweise Drogen im Allgemeinen, deren Wirkung im Körper und über die Auswirkung diverser Substanzen in Zusammenhang mit Verkehrssicherheit.
Die Sachinformationen in Bezug auf Jugendschutzgesetz, Verkehrs- und Strafrecht waren zielgruppenorientiert aufbereitet, Fragen der Schülerinnen und Schüler wurden vom Vortragenden aufgegriffen und anhand anschaulicher Beispiele erläutert.
Lehrausgang Heeresgeschichtliches Museum
Donnerstag, 2. Februar 2012
Wintersportwoche - Radstadt
Montag, 30. Jänner 2012
Schnee, viel Schnee, sehr viel Schnee, genug Schnee. Untergebracht in einem echten Schloss, gute Verpflegung, Sporthalle und Disco. Was braucht man mehr? Die Tage vergingen wie im Flug, die Skifahrer und Snowboarder nahmen etliche Pistenkilometer unter ihre Bretter. Highlights waren der freie Skiraum in Flachauwinkl und der Sonnentag auf der Reiteralm. Abends wurde gesungen und gespielt, gerätselt und getanzt. Zusätzlich war Marlene als studentische Skilehrkraft dabei und unser Buschauffeur Max. Danke an alle für den geleisteten Einsatz. So konnten alle Teilnehmer, von kleineren Blessuren und Müdigkeit abgesehen, wohlbehalten wieder nach Hause zurückkehren. Nächstes Jahr geht´s weiter. Wir freuen uns schon.
Programmier-Workshop an der TU Wien
Dienstag, 24. Jänner 2012
Zwei Schülerinnen unserer 6. Klassen,
Marina Huemer und
Sade Imarhiagbe, nahmen in den Weihnachtsferien an der TU Wien unter dem Motto „Junior Teachers meet Junior Developers“ an einem mehrtägigen Programmier-Workshop der besonderen Art teil.
Unser Informatiklehrer
DI(FH) Mag. Andreas Prein, der im Rahmen des Workshops einen Gastvortrag hielt und außerdem die beiden Lehrveranstaltungsleitenden
Monika DiAngelo und
Bernhard Löwenstein fachmännisch unterstützte, hatte unseren interessierten Schülerinnen die Teilnahme an diesem Workshop vermittelt.
Die insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler lernten dabei unter Anleitung von Studierenden der TU die wesentlichen Konzepte der Objektorientierung anhand der Programmiersprache Java und Lego Mindstorms-Robotern und waren voller Begeisterung bei der Sache.
Am letzten Tag des Workshops präsentierten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in Anwesenheit ihrer Eltern voller Stolz ihre kreativen Entwicklungen – darunter einen Linienverfolger, einen tanzenden Roboter, einen einparkenden Roboter, einen Wachroboter und vieles mehr.
Bei einem Rundgang durch die TU Wien lernten die Jugendlichen in der Modellbauwerkstätte der Architektur außerdem einige echte Industrieroboter kennen.
Als Erinnerung an ihren viertägigen Aufenthalt an der Universität und diese in allen Belangen gelungene Veranstaltung bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und das offizielle TU Wien-T-Shirt überreicht. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen – spätestens nach der Matura...?
Museumsbesuch in der Albertina – René Magritte
Dienstag, 24. Jänner 2012
Aktionstag Ausmalen der "helping hands"
Freitag, 20. Jänner 2012
Am
17. Jänner fand nach der 6.Stunde der
"Aktionstag Ausmalen der KLG helping hands" statt.
Dabei wurden durch die Beteiligung von rund
60 SchülerInnen und 8 LehrerInnen die Trakte unserer Unterstufe neu gestaltet.
Es gelang uns ein großer Schritt in die Richtung, unsere Schule zu einem attraktiveren Ort des Lernens und Lehrens zu machen. An alle helping hands dieses arbeitsreichen Tages: Vielen Dank für euer erbrachtes Engagement!
Mag. Christoph Heugl und
OSTR Mag. Johannes Naimer
Naturwissenschaftliche Laborübungen
Dienstag, 17. Jänner 2012
Die Schülerinnen und Schüler der
Klassen 4E und 4G sezierten im Rahmen der seit dem heurigen Schuljahr stattfindenden
Naturwissenschaftlichen Laborübungen -
dieses Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen Realgymnasium setzt sich aus den Bereichen Biologie und Umweltkunde, Chemie und Physik zusammen - bei
Prof. Dr. Eveline Wagner und
Prof. Mag. Gerlinde Wernitznig Bachforellen, die von der
Firma Eisvogel gratis zur Verfügung gestellt und auch geliefert wurden.
Beim Sezieren konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihr praktisches Geschick im Umgang mit wissenschaftlichem Material beweisen. Bei fachgerechter Sektion beobachteten sie die inneren Organe eines Wirbeltieres und untersuchten genau deren Aufbau. Einige Sektionsobjekte - wie Kiemenblättchen, Herz, Auge und Schwimmblase - wurden unter dem Binoocular genauer betrachtet. Die anfängliche Scheu der Jugendlichen im Umgang mit den Fischen legte sich bald und alle waren mit Feuereifer bei der Sache.
Wintersportwoche - Wagrain
Freitag, 13. Jänner 2012
"Stunde im Advent"
Freitag, 23. Dezember 2011
Stimmungsvoll und abwechslungsreich gestaltete sich unsere bereits zur lieben Tradition gewordene
„Stunde im Advent“, die am Mittwoch, dem 21. Dezember, vor zahlreich erschienenem Publikum abgehalten wurde.
Unser Schulchor
„Stimmlicht“ (Leitung
Mag. Stefan Lindbichler), die Gruppe
„Darstellendes Spiel“ (Leitung
OStR Mag. Elfriede Kammerer), unser
„Drama Club“ (Leitung:
Prof. Mag. Maria Sengül) sowie
einzelne Schulklassen (Leitung:
Mag. Dominique Gemperle und
Mag. Ursula Feest-Bazazan) brachten Darbietungen aus den Bereichen Gesang, Schauspiel und Musik zur Aufführung und liefen dabei zu Höchstform auf.
Moderiert wurde der Abend von den beiden „Stimmlicht“-Sängerinnen Katharina van Linthoudt und Diana Reckendorfer.
Direktorin Mag. Eva Zillinger bedankte sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für ihr enormes Engagement außerhalb des regulären Schulunterrichts!
Eine umfangreiche externe Fotostrecke finden Sie unter
meinbezirk.at !
Lehrausgang "Fernando Botero"-Ausstellung
Donnerstag, 22. Dezember 2011
70 Gemälde des kolumbianischen Malers und Bildhauers - von den 1950er Jahren bis heute - gaben Einblick in Boteros künstlerische Welt. Die Ausstellung gliederte sich in fünf Kapitel: Alltag in Südamerika, Stierkampf, Katholizismus, Folterszenen in Abu-Ghraib und Stillleben.
»Ich bin der kolumbianischste unter den kolumbianischen Künstlern«, sagt der 1932 in Medellín geborene Fernando Botero. Mit unglaublicher Konsequenz gibt er zu verstehen, was ein Bild seiner Auffassung nach zu leisten hat: eine eindeutige Botschaft, einen unmissverständlicher Dialog zwischen Künstler und Betrachter. Boteros Sujets scheinen aus einer anderen Zeit zu kommen und sind voller Melancholie und Nostalgie. Damit steht Botero – genau wie die zeitgenössische südamerikanische Literatur und Musik – ganz in der Tradition seines Heimatkontinents.
Wie in einem Anachronismus gefangen wirken Boteros Figuren: Sie existieren, ohne lange darüber nachzudenken, sie essen, trinken, spielen Karten, gehen spazieren, nähen, weinen, machen ein Picknick; sie wirken stets isoliert, in sich selbst versunken. Botero inseriert in seine Bilder zudem Metaphern der Bedrohung – wie ausbrechende Vulkane oder einstürzende Häuser –, die die vordergründige Idylle ins Negative verkehren.
Schulchor "Stimmlicht" im Wiener Rathaus
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Unser Schulchor
„Stimmlicht“ unter der Leitung von
Mag. Stefan Lindbichler wurde zum
„Internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus“, bei dem im Verlauf des Advents Chöre aus aller Welt teilnahmen, eingeladen und brachte am zweiten Adventsamstag im bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Wiener Rathauses traditionelle und moderne Weihnachtsliteratur zur Aufführung. Unsere engagierten Sängerinnen und Sänger ernteten viel Applaus vom begeisterten Publikum!
1. Aktionstag "helping hands" - Neue Farbe für den Mitteltrakt
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Lehrausgang - BE 5. KLASSEN - Architekturzentrum Wien
Dienstag, 20. Dezember 2011
BE 5. KLASSEN I
20. Dez. Begleitlehrer:
Mag. Andrea SchmidLehrausgang I BE 5. KLASSEN I Architekturzentrum Wien Vor Weihnachten erhielten die Schüler/innen der 5. Klassen im
Architekturzentrum Wien (im MUQUA) einen Einblick in das Schaffen des australischen Architekten
Glenn Murcutt, der bereits an die 500 zum Großteil private Projekte ohne digitale sowie fachlich-menschliche Assistenz realisieren konnte.
Danach erfolgte ein geführter Spaziergang mit folgenden Bauwerken im Mittelpunkt der Betrachtung: die
Postsparkasse von Otto Wagner, als Kontrapunkt gegenüber das
ehemalige Kriegsministerium von Ludwig Baumann, die
Urania von Max Fabiani sowie
der Donaukanal anbei, der
UNIQA-Tower von Heinz Neumann und schlussendlich der
Sofitel/Stilwerk-Tower vom Pritzker-Preisträger Jean Nouvel.
Gastvortrag Dr. Großschmidt - "Römische Gladiatoren"
Samstag, 17. Dezember 2011
interessierte Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen I
13. Dez. 2011 Einladung:
OStR. Mag. Brigitte StachGastvortrag I Dr. Karl Großschmidt (Medizinischen Universität Wien) I Thema „Römische Gladiatoren“ I KLG Gänserndorf Dr. Großschmidt berichtete in seinem kurzweilig gehaltenen Vortrag von seinen Untersuchungen an Knochen gefallener Gladiatoren, die aus einem 1993 entdeckten Gladiatoren-Friedhof in der türkischen Stadt Selcuk – in römischer Zeit als Ephesus Hauptstadt der Provinz Kleinasien – stammen.
Diese Funde ermöglichten den Forschern detaillierte Einblicke in das Leben und Sterben der legendären Arenakämpfer.
Mit Hilfe modernster anthropologisch-medizinischer Analysemethoden sei es ihm und seinem Team gelungen, erstmals die vielfältigen Verletzungen an Schädeln und Skeletten in mehrfacher Ausführung zu dokumentieren und mittels Computeranimationen zu rekonstruieren.
Dabei fanden sich nicht nur Spuren brutalster Verletzungen, sondern auch Beweise für eine „exzellente medizinische Versorgung“. „Die nicht tödlichen Wunden und Knochenbrüche waren alle ausgezeichnet verheilt“, berichtete Dr. Großschmidt. „Die gebrochenen Glieder müssen nicht nur hervorragend geschient, sondern auch physiotherapeutisch nachbehandelt worden sein. Besser hätte man das auch heute nicht hinbekommen.“
Sehr viele der Gladiatoren hätten nur gezwungenermaßen, als Verurteilte, Kriegsgefangene oder Sklaven, gekämpft. Doch Freiwillige bildeten einen signifikanten Anteil - angelockt durch hohe Siegprämien und die Aussicht auf schnellen Ruhm.
Alle angehenden Kämpfer seien in Gladiatorenschulen intensiv gedrillt worden und somit durchtrainiert wie heutige Spitzensportler gewesen. Als Belege dafür hat Dr. Großschmidt mit seinem Team trainingsbedingte Veränderungen der Muskelansätze und des Skelettbaus feststellen können. So sei der Schwertarm oft deutlich verlängert gewesen, ähnlich wie der Spielarm von Tennis-Champions – bei Wimbledon-Siegern wie Boris Becker um bis zu fünf Zentimeter.
In der Ausbildung hätten sich die Gladiatoren normalerweise auf einen bestimmten Waffentyp spezialisiert, auch die Gegner waren festgelegt: So kämpfte der mit Dreizack, Netz und Dolch bewaffnete Retirarius stets gegen den mit Schwert, Großschild und schwerem Helm fechtenden Secutor. Die Paarungen seien stets so aufeinander abgestimmt gewesen, dass ein Höchstmaß an Chancengleichheit bestanden habe.
Dr. Großschmidt ging auf Zwischenfragen des interessierten Publikums – allen voran unsere jüngsten Gäste aus den 2. Klassen, die mit beeindruckendem Fachwissen aufwarten konnten – gerne ein und zeigte am Ende seines Vortrags noch Knochenfunde aus Selcuk, die er als „exklusive“ Anschauungsobjekte mitgebracht hatte. Abschließend hielt der Wissenschafter noch eine Laudatio auf die Sprache Latein, die er als „Sprache der Wissenschaft“, des präzisen und logischen Denkens, aber auch als Mittel zur Charakter- und Persönlichkeitsbildung bezeichnete.